Ein Teil des Chores samt Anhang wagte ein Team-Event in der Argenschluchthütte. Zwei Übernachtungen im Berghüttenlager und drei kernige Tageswanderungen schweißten die Truppe noch enger zusammen.

Die ‚kleine Mittagstour‘ nach der Anfahrt führte von der Edelweißhütte zur markanten 2044m hohen Kanisfluh mit Blick hinaus bis zum Pfänder und Bodensee. Schon hier zeigte sich, dass uns Schneereste und nasse dreckige Wege begleiten werden. Schuhe und Hosen waren jedenfalls schon mal ‚eing‘saut‘. Und trotz der Kühle auf dem Gipfel waren wir schon ordentlich ins Schwitzen gekommen. (Fast) alle entschlossen sich abends dann zum Run auf die (einzige) Dusche…

Auf dem Gipfel der Kanisfluh

Am zweiten Tag nahmen wir uns den Damülser Rundweg vor. Mit dem Uga-Express entschwebten wir zunächst in Richtung der Bergstation auf 1830 m Seehöhe. Abgehend von hier führte der erste Aufstieg zum Hohen Licht. Ein Kraftakt brachte uns weiter zum Gipfel des Hochblanken auf 2068m – wegen der Nässe etwas kritisch zu begehen. Ein Teil der Truppe nahm noch ‚so zwischendurch‘ die Damülser Mittagsspitze(2095m) mit. Respekt. Ab hier führte uns die Route Richtung Ragazer Blanken zum Sünserjoch (1911m) und enthüllte die Besonderheit dieser Tour: Vom Süden her bis zum Grat grün bewachsen, bricht nördlich der Hang in eine schwindelerregende senkrechte Felswand. Gerne hält man da etwas Abstand vom Abgrund. Der Blick erstreckt sich nordwärts Richtung Rheintal, Bodensee und Allgäu und nach Süden hinein in ein unvergleichbares Bergpanorama. Weiter ging es über die sogenannten Sieben Hügel retour zum Ausgangspunkt. Aufstieg ohne Mittagsspitze: 791m.

Unsere Wandertruppe vor der Damülser Mittagsspitze

und auf dem Gipfel des Hochblanken

Auch die Abschlusstour hatte es in sich: Von Schoppernau ging es hinauf zum Neuhornbachhaus mit exakt 848m nicht endend wollendem Anstieg. Mit einem kühlen Getränk  und Käsespätzla auf der Panoramaterrasse wurden wir belohnt, wobei sich Elisabeth als perfekte Aushilfskellnerin verdient machte. Dafür gab‘s dann vom freundlichen Wirt noch ein Schnäpsle für alle, bevor es auf anderem Weg wieder hinunter ging.

Abstieg vom Neuhornbachhaus

Käseeinkauf und eine Heimfahrt, bei der -glaube ich- nur die Fahrer wach waren beendeten unseren Ausflug. Wir fuhren natürlich mittwochs heim, damit wir donnerstags nicht in der Probe fehlen :-)

Drei Tage beste Stimmung, eine harmonische Gruppe, ein überraschend gutes Quartier, Sonne und Fernsicht, und drei stramme und wunderschöne Touren: Herbert (Supper), das hast du gut organisiert! Danke!

Was uns beim abendlichen Singen auffiel: Wir hatten keine vom Sopran dabei!

Nausg’rutscht ond uffg’schnappt: „Wenn mr koi Hoimat hot, no muass mr halt onderweags sei“

   

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