Bericht Hauptversammlung 19.2.2017

 

Der 1. Vorsitzende Willi Köppl begrüßte die Mitglieder. Einen besonderen Gruß richtete er an Frau Bürgermeisterin Binninger und an Frau Bloching vom Gäubote.

Willi Köppl stellte die satzungsgemäße Einberufung der Mitgliederversammlung fest und gab die Tagesordnung bekannt. Vor den Berichten gedachten die Anwesenden des am Jahresende 2016 verstorbenen Mitgliedes Hermann Bessler. Das Gedenken an ihn klang in fast allen weiteren Berichten schmerzlich an.

 

Der Bericht des 1. Vorsitzenden startete mit Gedanken an einen kürzlich erschienenen Gäubote-Artikel mit dem Thema ‚Chormusik liegt voll im Trend‘. Darin wurde bemerkt, dass die Szene der Chöre in Richtung ‚Projektchor‘ geht – eine zeitlich begrenzte Aktivität also und weniger feste Bindung an einen Verein. Das ist zwar im Gesangverein Nufringen nicht so ausgeprägt, aber es zeigt sich zum Beispiel, dass in Jahren mit einem Konzert der Probenbesuch deutlich besser ist. Willi Köppl erinnerte danach an die vielen Aktivitäten in 2016, von denen einige doch deutlich durch ‚das falsche‘ Wetter geprägt waren. So war schon die Wanderung im Schwarzwald ‚feucht/fröhlich‘. Nein, nicht in Form von zu vielen Getränken, sondern zu viel Wasser von oben. Das setzte sich auch bei der Hocketse im August fort. Gerüchte sagen, dass Nufringen als einzige Gäugemeinde in den entscheidenden Stunden von Dauerregen berieselt wurde. Das ‚Wetter andersrum‘ präsentierte sich auch bei der Veranstaltung ‚Kaffee und Gesang‘ mit strahlendem Spätherbstwetter fort. Hier wären wir unter Dach gewesen – aber die potentiellen Besucher zogen das Traumwetter draußen vor. Dafür verlief der Weihnachtsbasar dann optimal. Ausverkauft.

Auch der musikalische Teil funktioniert gut. Den ca 60 Aktiven gab er die Lebensweisheit mit auf den Weg: ‚Singen wäscht den Staub des Alltages von der Seele‘. Zum Nachdenken noch ein aufgeschnappter Spruch: ‚ Manche schauen nicht einmal beim Auswendig-Singen zum Dirigenten‘.

Der Dank des Vorsitzenden ging an die Gemeinde und alle aktiven und fördernden Mitglieder. Willi Köppl verabschiedete sich als erster Vorsitzender und äußerte sich zufrieden mit der Tatsache, dass ein Nachfolger-Team gefunden werden konnte.

 

Im Bericht des Schriftführers blickte Hans-Peter  Binder auf die vielen Aktivitäten im Jahr 2016 zurück: Gäufestival-Teilnahme, Wanderung im Schwarzwald unter Führung von Jutta Offner, Singen beim Stadtfest Herrenberg, Grill-Sommerfest, Sommerferienprogramm beim VFB, Backhaushock, Bürgerfest Nufringen (bei dem ein neuer Sänger gewonnen werden konnte!), Kaffee und Gesang, Adventssingen in den Kirchen, Weihnachtsbasar, Weihnachts-Singen mit Chorgruppe in Herrenberg. Man sieht: Es ist immer was geboten.

Auch einige Statistiken fallen in HPs Bericht: Probenbesuch 2016 nur 63% (2015 waren es noch 75%!). 9 Beiratssitzungen, 40 Singstunden.

 

Der Bericht des Kassiers Werner Wagner fiel wie immer recht launig aus. Keiner versteht es wie er, trockene Zahlen so interessant und spritzig zu präsentieren. So startete er mit Heinz Erhardt: ‚Es ist einfacher, den Mund zu halten, als eine Rede‘. Nun – für Werner scheint es andersrum zu sein. Detailliert listete er alle Einnahmen und Ausgaben auf, die letztlich zu einem minimalen Überschuss von 296€ führten. Dies zeigt deutlich, dass der Verein auf die – auch manchmal kleinen - Gewinne aus den verschiedenen Veranstaltungen essentiell angewiesen ist. Beim Regen der Hocketse sah er nicht nur die Einnahmen dahin schwimmen. Er träumte sogar, dass die Grill-Forellen in den Regenfluten wieder gen Krebsbach schwimmen könnten.

Werner dankte den Kassenprüfern Wolfgang Degler und Herbert Supper für die gute Zusammenarbeit. Er schloss seinen bis hierhin fröhlichen Vortrag mit nachdenklichen Sätzen aus dem Lied ‚Der Weg‘ von Herbert Grönemeyer. Jeder im Saal hatte verstanden, wem diese Worte im Gedenken galten.

 

Es folgte der Bericht der Kassenprüfung, vorgetragen durch Wolfgang Degler. Er bescheinigte dem Kassier beste Buchführung und zeigte sich mit allem hoch zufrieden. Er empfahl die anschließende Entlastung.

 

Den Bericht des Chorleiters verlass Willi Köppl. Christof Eßwein dankte der Vorstandschaft und den Notenwarten für die Zusammenarbeit. In Richtung Chor das Lob, dass man eine Steigerung beobachten kann. Als Höhepunkt sah er das Konzert 2015 und äußert sich optimistisch für unser Konzert am 25.3.17. Bei den Proben gäbe es jedoch noch Optimierungspotential, insbesondere die Unruhe störe bisweilen. Trotzdem schloss er mit ‚Ein Hoch aus uns!‘

 

Die Entlastung der Vorstandschaft übernahm Frau Binninger. In ihrem Grußwort bedankte sich Frau Binninger bei dem Verein für das Engagement in Nufringen. Sie wünscht dem Verein ein erfolgreiches Jahr 2017 und sicherte auch während der Renovierung der Schwabenlandhalle einen angemessenen Probenraum zu.

Kassier und die gesamte Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

 

Ehrungen wurden von Willi Köppl durchgeführt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Otto Köhler, Gerhard Marquardt, Werner Wagner. Für 60 Jahre Walter Schrade, und für sage und schreibe 70 Jahre Heinz Bühler. Vielen Dank für die langjährige Treue!

Für Probenbesuche geehrt wurden Brigitte Wolf, Brigitte Keim, Jutta Offner und Werner Wagner.

Zum Ende der Versammlung wurde Willi Köppl zum Ehrenmitglied ernannt (s. Bericht im letzten NuN)

Ein wichtiges Zukunftsthema: Satzungsänderung. Elke Eberhardt stellte die vorgeschlagene Änderung im Detail vor. Eine neue Vereinsstruktur mit 5 Vorständen mit jeweiligem Team dahinter soll den Verein für die Zukunft rüsten. Der Änderung wurde einstimmig zugestimmt.

Auch die folgenden Neuwahlen verliefen alle unter der Leitung von Frau Binninger reibungslos und jeweils einstimmig. Gewählt wurden: Werner Wagner (Vorstand Finanzen), Waldemar Röhm (Vorstand Veranstaltungen), Hans-Peter Binder (Vorstand Dokumentation), Frank Notter (Vorstand Öffentlichkeit), Melanie Riethmüller (Beirat), HP Binder (stellvertretender Notenwart)

 Fazit: TonAb – Läuft!  Überzeugen Sie sich bei unserem Konzert am 25.3.17. Das wird das Nufringer Jahreshighlight – des Gesangvereins.

 

Die Meinung muss man nicht unbedingt teilen, aber nett ist sie:

“Singen ist das geilste, was man angezogen erleben kann..” – oder was sonst?

 Frank Notter

 Bericht im Gäubote:

   

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